Unter Tieren

Unter Tieren

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Besetzung

variabel

Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von offener Gier bis zu raffiniert getarnter Korruption, von Klassenkampf bis zu blutigen und kostspieligen Kriegen reicht die ewig währende Geschichte, die Jelinek diesmal jedoch ganz aus der Sicht von Tieren erzählt. Immer verständnisloser, dafür mit wachsendem Sarkasmus betrachten Kühe, Schweine, Tauben, das Lamm Gottes oder auch der «Für und Widder» uns Menschen dabei, wie wir konsequent an unserem Unglück arbeiten – und am Ende ungebremst und fröhlich in die Apokalypse des Kapitalismus rasen. Denn klar ist in Unter Tieren: Die Welt ist aus den Fugen, und der Finanzmarkt wird es wohl nicht richten.


«Ein genialer Textfluss, in den man irgendwo hineinspringen kann und augenblicklich mitgerissen wird von Jelineks Sarkasmus, ihrem Humor, ihrer Wut … Der Kern des Buches: die Selbstabschaffung der Menschheit durch sich selbst.» (Die Zeit)
«Eine solche Versammlung von Tieren hat es seit der Arche Noah und seit Orwells Animal Farm nicht mehr gegeben … Abschnitt für Abschnitt, Tier für Tier, Thema für Thema entspinnt sich ein lustvoll spielerisches, aber dabei auch sehr böses Buch.» (NZZ am Sonntag)
«Eine furiose sprachliche Demontage des Finanzsystems … Unter Tieren ist ein Text, der die erschreckende Allgegenwärtigkeit der Geldströme in unserer Gesellschaft abbildet.» (Deutschlandfunk)

Uraufführung
16.08.2026 Salzburger Festspiele in Koproduktion mit dem Burgtheater Wien (Regie: Nicolas Stemann)

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

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Elfriede Jelinek

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