«Vor der Katastrophe kommt die Ignoranz. Das vermittelt Müllers Stück sehr plastisch. Und indem sie ihren ‹Fischen› die doppelte Horváth-Ebene einzieht, macht die Autorin klar: Es braucht nicht viel, damit Geschichte sich wiederholt. Die zentralen Motive aus Jugend ohne Gott kehren hier in einer nicht sehr fernen Zukunft zurück ... Dieser Sozialkrimi um Werte und Wehrhaftigkeit [gewinnt] in nur 70 Minuten eine enorme Dringlichkeit. Toll gespielt, mitnehmend inszeniert. Ohne das junge Publikum zu lenken.» (Der Tagesspiegel)
«Eingängig ist das Hin und Her zwischen Menschlichkeit und Unmoral, das Autorin Tina Müller und Regisseur Max Radestock für Die Fische entworfen haben. Und verdienstvoll das Ansetzen dieses Stoffes durch das Theater Strahl: Für Klassen bietet die Inszenierung reichlich Diskussionsstoff. Beklommenheit schwingt beim Besuch allerdings mit: Ist das ein Szenario aus der Vergangenheit – oder aus der nahen Zukunft?» (Berliner Morgenpost)
Uraufführung
07.10.2026 Theater Strahl, Berlin (Regie: Max Radestock) / 24.01.2027 Theater Osnabrück (Regie: Sascha Flocken)
Gemeinsames Auftragswerk für Theater Strahl und Theater Osnabrück/Junges Theater Oskar

