Orestie
Orestie

Orestie

(Oresteia)

Deutsch von Ulrike Syha

Besetzung

5D / 6H / 1 Kind

«Wann, wenn nicht jetzt, muss dieses Stück auf die Bühne? Wo es schon bröckelt mit der Demokratie. Mit der Neubearbeitung von Robert Icke scheint die Orestie plötzlich auch unsere jüngste Geschichte zu erzählen, so verschlägt dieser Abend einem den Atem.» (Theater der Zeit)

Robert Ickes von Kritik und Publikum gefeierte Aischylos-Bearbeitung lässt den schwer traumatisierten Orest in einem Gerichtsprozess rekonstruieren, wie es zu der Ermordung seiner Schwester und seiner Mutter kam: «Erinnerungen sind unzuverlässig, jeder hat sowohl ehrenwerte, als auch selbstsüchtige Motive, es gibt keine erhebende / befreiende Auflösung … In widersprüchlichen Versionen der Geschichte kontrastiert Icke das Individuelle und das Gemeinwohl, die unausweichlichen Konsequenzen ferner Kriege und private Gewalt.» (The Observer) «Ickes radikale, ruhelose Fassung modernisiert nicht bloß Aischylos’ antike Tragödie, sie ringt mit dem Stellenwert des Erzählens an sich … Ein Stück, das um Fragen von Recht und Gerechtigkeit kreist und um die Rolle des Dramas darin.» (Financial Times)

Uraufführung
05.06.2015 Almeida
Theatre, London (Regie: Robert Icke)

Deutschsprachige Erstaufführung
17.11.2018 Staatstheater Stuttgart (Regie: Robert Icke)

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung

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