
© Anna Sommerfeld
Oma fliegt zum Mars
Neu Junges Theater2D
6+
Zwei Frauen, eine Mission: Oma und ihre Enkelin, die Entdeckerin, wollen als erste Kosmoastronautinnen auf dem Mars landen. Die Zeiten sind schließlich vorbei, in denen alle nur von den Männern sprechen, die Raumfahrtgeschichte geschrieben haben, und nicht von den Wissenschaftlerinnen und Astronautinnen, die daran ebenso beteiligt waren. Also trainieren die beiden jeden Tag für ihre Marsmission, damit, wenn es dann endlich so weit ist, nichts mehr schiefgehen kann. Und so ein Kosmoastronautinnenleben ist ziemlich anstrengend, man muss äußerst diszipliniert sein, genug schlafen, regelmäßig Zähne putzen, sich genug bewegen, und natürlich muss man auch im Kopf fit sein. Kein Problem für die Entdeckerin, deren Motivation unendlich groß ist, nur Oma schwächelt in letzter Zeit immer öfter. Sie ist jetzt häufig müde, schnell aus der Puste, vergisst Dinge, und das mit der Schwerkraft lief auch schon mal besser. Aber ohne Oma kann doch eine Entdeckerin nicht auf den Mars fliegen, wie soll sie sich denn da allein zurechtfinden?
Miriam Unterthiner erzählt von Abschied und Verlust, von intergalaktischen Abenteuern, von der Kraft starker (weiblicher) Vorbilder und von nicht weniger als der ganzen Welt, die Mädchen offensteht, die sich mit kleinen Träumen nicht zufriedengeben – zart, empowernd und Mut machend.
Uraufführung
23.01.2027 Hessisches Landestheater Marburg (Regie: Nathalie Glasow)
Förderung im Rahmen von «Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater»
Lobende Erwähnung Retzhofer Dramapreis für junges Publikum 2025
Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.
