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In letzter Zeit Wut

In letzter Zeit Wut

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Besetzung

4D / 1-2H

Im Maschinenraum eines Social-Media-Giganten sortieren vier Frauen die Bilder aus, die nicht in die erwünschte Wirklichkeit passen: «Tierquälerei, Hakenkreuz, Penisse. Vor allem Penisse.» Hin und wieder kommt ein Horst vorbei, um ihnen das Glück ihres Arbeitsplatzes vor Augen zu führen: Snackautomaten, flache Hierarchien und natürlich Horsts volle Unterstützung. Geteilter Zynismus und schiere Existenzangst halten Ellen, Regan, Nancy und Kirsty bei der Stange, bis ihnen eines Tages der Prototyp eines Tools zur Realitätserzeugung in die Hände fällt. Plötzlich haben sie die Macht über die Wirklichkeit. Euphorisch werfen die vier jede Menge (Frauen-)Bilder auf den Schrotthaufen der Geschichte – aber was soll an deren Stelle treten? Amazonen-Insel, Frauenstaat? Sind das nicht alles bürgerliche Fantasien? Wo kommen neue Bilder her, die sich nicht aus den alten speisen – und wollen die Frauen überhaupt dasselbe?

«Frauen verschaffen sich Zugang zu einer von Männern dominierten Machtposition und verordnen der Welt eine komplette Umgestaltung: Diese Grundidee stammt aus Aristophanes’ Komödie Frauen in der Volksversammlung … Anders als bei Aristophanes stellt sich bei Steinbuch am Ende ernsthaft die Frage, wie wir heute unter dem Diktat des Gegebenen gesellschaftliche Veränderung überhaupt noch denken können. Welche Rolle spielen dabei die Formen, Inhalte und Ausschlüsse bildlicher Repräsentation? Welche Geschichten müssen wir schreiben, welche Bilder erfinden?» (Alexander Leiffheidt im Jahrbuch von Theater heute)

Uraufführung
12.11.2021 Schauspiel Frankfurt (Regie: Christina Tscharyiski)

Auftragswerk für das Schauspiel Frankfurt

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

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