«Die Autorin steigt tief ein in die Mechanismen von Liebe, Trauer, Macht … Anders als in der Orestie des Aischylos ist Klytämnestra keine machtgierige Rächerin, die die Ordnung bedroht. Sondern eine traumatisierte Frau auf der Suche nach Gerechtigkeit. Es geht ans Eingemachte, wie intensiv die Eheleute einander zerfleischen und anklagen. Eine intensive Theatererfahrung auch dank Schütters und Nieris herausragendem Spiel … Ein sehr kluger, glänzend gespielter und unbedingt sehenswerter Theaterabend.» (Hamburger Abendblatt)
«Marina Carr hat für ihr Stück Ich-Erzählung und Dialoge eng miteinander verwoben und so ein dichtes, sehr kluges Gebilde geschaffen … Girl on an Altar ist eine anspruchsvolle, kluge Arbeit für erwachsene oder erwachsen denkende Zuschauer:innen. Man sollte sie sich unbedingt anschauen.» (Theaterzeit Hamburg)
«Nicht Schicksal, sondern menschliche Psychologie, persönliche Verantwortung und gesellschaftliche Machtstrukturen bestimmen das Geschehen … Das kollektive Trauma der Frauen in Kriegszeiten wird hier nicht behauptet, sondern in messerscharfen Analysen männlicher Gewalt konkret … (Dieser Abend) zeigt nicht den Mythos, er zeigt den Mechanismus dahinter. Und der ist angesichts der vielen aktuellen Kriege, in denen Kinder und Frauen geopfert werden, erschreckend gegenwärtig» (Nachtkritik)
Deutschsprachige Erstaufführung
27.08.2026 Ernst Deutsch Theater Hamburg (Regie: Elias Perrig, Deutsch von Stefan Kroner)
Im April 2027 hat Das Mädchen auf dem Altar Premiere am Theater Konstanz (Regie: Abdullah Maria Karaca)
