«Lässiger ist die Zeit des ‹Sturm und Drang› nicht zu packen»: «Die Räuber» von Felix Krakau

Am 22. Januar 2026 war die österreichische Erstaufführung von «Die Räuber» (14+) von Felix Krakau (nach und mit Friedrich Schiller) am Landestheater Niederösterreich. St. Pölten (Regie: Mia Constantine): «[Die] Energie ist mitreißend, optimistisch, euphorisch und macht Lust auf Revolution.» (Niederösterreichische Nachrichten)

Szenenfoto (c) Luzia Puiu
© Luzia Puiu

Wir haben genug von diesem schlappen Jahrhundert / diese Welt hält für uns nichts bereit / keine Visionen und Konzepte / stattdessen 08/15 und 9-to-5 / wir sollen den Leib in eine Schnürbrust pressen / und unseren Willen in Gesetze schnüren / sollen arbeiten bis der Planet zugrunde geht / aber nicht mit uns

«Die Räuber» von Felix Krakau

Für welche Ideale und Glaubenssätze stehen wir heute ein? Wie funktioniert die Navigation in einer Welt, in der die Konflikte schwelen und in der man trotzdem einen Platz finden will? Felix Krakau stellt in Die Räuber, anders als Friedrich Schiller, nicht den Bruderkonflikt, sondern die Erlebnisse der Räuberbande, deren jugendlichen Übermut und den unbändigen Wunsch, die Gesellschaft zum Guten zu verändern, in den Fokus. Er greift den Tatendrang einer Generation auf, die verkommene Strukturen überwinden will – koste es, was es wolle. 

«Ein Klassiker, den Felix Krakau auf links gedreht und in die Gegenwart überführt hat … Mit großer Sensibilität fächert (er) die Dynamik innerhalb der Gruppe auf … Lässiger ist die Zeit des ‹Sturm und Drang› nicht zu packen.» (Rheinische Post)

«In der Bearbeitung von Felix Krakau kommen die [Figuren] ganz nah heran an ihr Publikum und deren Lebensgefühl. Das Stück entstand 1781 von Friedrich Schiller im ‹Sturm und Drang› ... Diesen stürmisch-jungen Aspekt greift Krakau hier gelungen auf.» (Neue Düsseldorfer Online Zeitung)

«Die Räuber wollen ‹dem schläfrigen Jahrhundert neue Lebensgeister einjagen› und ‹das Establishment am Kragen packen›. Was sie nicht wollen: ‹Arbeiten, bis der Planet zu Grunde geht›. [Ihre] Energie ist mitreißend, optimistisch, euphorisch und macht Lust auf Revolution.» (Niederösterreichische Nachrichten)

Erstaufführung
03.12.2023 Düsseldorfer Schauspielhaus | Junges Schauspiel (Regie: Felix Krakau)

Österreichische Erstaufführung
22.01.2026 Landestheater Niederösterreich, St. Pölten (Regie: Mia Constantine)

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