Wer diesen Text betritt, fällt in den Abgrund unserer Welt und blickt mit aufgerissenen Augen in die Finsternis: «Wie von einer unsichtbaren Hand wird man in das Dickicht gezogen. Großes Kino.» (SRF Kultur)
«Die ungeheure Verführungskraft des Textes liegt auch in seiner Weigerung, sich auf irgendeine Eindeutigkeit festlegen zu lassen. Den Trost eines logischen Endes gibt es nicht. Das Unbehagen, das die Erzählerin im Dschungel spürt, auch das Böse, das allen Anekdoten innewohnt, dringt Zeile um Zeile bei der Lektüre durch.» (Süddeutsche Zeitung)
«Aus den bildgewaltigen Reiseberichten, den absurden Gruselgeschichten und zahlreichen Referenzen entsteht ein assoziatives Geflecht über die Gewalt des Menschen … Sechs Schauspielerinnen stehen in Magdeburg auf der Bühne, so wirkt die systemische männliche Gewalt gegenüber Frauen, die der Roman beschreibt, noch unmittelbarer … Wie von Gewalt erzählen, wenn sie sich unserer Sprache entzieht? … Warum klammern wir uns so am Bösen fest? … Im zweiten Teil wagt Clara Weyde ein beeindruckendes Experiment: Auf der nun verwüsteten Bühne stehen die Spielerinnen und sprechen den Text chorisch, wie eine Partitur des Grauens.» (Deutschlandfunk)
«Das Theater Magdeburg überzeugt mit feministischem Blick auf Elmigers Holländerinnen … Sechs Schauspielerinnen verkörpern die namenlose Schriftstellerin. Dann übernehmen sie die anderen Rollen aus der Crew, verwandeln beziehungsweise verpuppen sich erstmals, um am Ende kollektiv in die Rollen der verschollenen Holländerinnen zu schlüpfen. Das ist schlüssig, passt zum aktuellen Weltgeschehen und behauptet ein apokalyptisches Ende … Clara Weyde und das gesamte Ensemble haben die ‹tropische Passion›, von der der Theatermacher sprach, auf eine andere Weise wörtlich genommen und ein Stück über die Rolle der Frauen in unserer Welt auf die Bühne gebracht.» (MDR)
«Die Holländerinnen entfalten am Theater Magdeburg einen verstörenden Sog … Was ist hier Realität, was Fiktion, was Fiebertraum? … Ein ziemlich eindrucksvoller Marsch ins Dickicht.» (Volksstimme)
«Eine großartige, atmosphärische Geschichte mit einem überragendem Ensemble.» (Theater der Zeit)
«Die Holländerinnen» auf der Bühne:
19.09.2026 Theater Magdeburg (Regie: Clara Weyde)
16.10.2026 Deutsches Theater Berlin (Regie: Jan Friedrich)
20.11.2026 Theater St. Gallen (Regie: Jonas Knecht) – SE
27.11.2026 Schauspiel Köln (Regie: Laura N. Junghanns)
23.01.2027 Luzerner Theater (Regie: Frieda Lange)
29.01.2027 Staatstheater Darmstadt (Regie: Salome Schneebeli)
26.02.2027 Schauspiel Frankfurt (Regie: Sebastian Schug)
14.05.2027 Schauspiel Hannover (Regie: Claudia Bossard)
«Die Holländerinnen» ist erschienen im Hanser Verlag.
«Eine Partitur des Grauens»: «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger uraufgeführt
«Eine vielschichtige Meditation über die (Ohn-)Macht des Erzählens.» (Tagesspiegel): Am 19.09.2026 war die Uraufführung von Dorothee Elmigers preisgekröntem Roman «Die Holländerinnen» am Theater Magdeburg (Regie: Clara Weyde). Es folgen in der Spielzeit 2026/27 sieben weitere Inszenierungen.

Man müsse alles, was nun folge, den Terror der Nächte, die schonungslosen Tage, vor dem Hintergrund dieser Geschichte verstehen.
Jeder Versuch eines Textes habe sich fragmentiert. Sei formlos geworden. Der Text als Notiz aus dem Chaos. Sie könne keine Theorie ihres Schreibens mehr vorlegen. Höchstens eine Theorie der Auflösung. Des Abbrechens. Des Auseinanderfallens.
Die Holländerinnen
Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter Theatermacher, der sie für sein neuestes Vorhaben zu gewinnen versucht – ein in den Tropen angesiedeltes Stück, die Rekonstruktion eines Falls. Wenige Wochen später bricht sie auf, um sich der Theatergruppe auf ihrem Gang ins tiefe Innere des Urwalds anzuschließen.
Wer diesen Text betritt, fällt in den Abgrund unserer Welt und blickt mit aufgerissenen Augen in die Finsternis: «Wie von einer unsichtbaren Hand wird man in das Dickicht gezogen. Großes Kino.» (SRF Kultur)
«Ein hypnotischer, dichter Roman, der seine Geheimnisse erst nach und nach preisgibt. In Die Holländerinnen entpuppt sich Dorothee Elmiger als eine Meisterin des Unheimlichen.» (MDR)
«Eine vielschichtige Meditation über die (Ohn-)Macht des Erzählens.» (Tagesspiegel)
«Diese Lektüre lässt nicht mehr los.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Die Holländerinnen ist erschienen im Hanser Verlag.
