Plessen

Elisabeth Plessen

Elisabeth Plessen, geboren 1944 in Neustadt (Holst.), studierte in Paris und Berlin und promovierte bei Walter Höllerer zur «Zeitgenössischen Epik im Grenzgebiet zwischen fiction und nonfiction». Seit ihrem Debüt Mitteilung an den Adel (1976) veröffentlichte sie mehrere Romane, darunter Kohlhaas (1979), Das Kavalierhaus (2004) und Die Unerwünschte (2019), Erzähl- und Gedichtbände, Essays sowie die Memoiren ihres Lebens- und Arbeitsgefährten Peter Zadek, zu dem sie auch weitere Bücher herausgegeben hat (u. a. 2012 Peter Zadek und seine Bühnenbildner). Ende der 1960er Jahre interviewte sie Katia Mann und gab 1974 in Buchform deren «ungeschriebene Memoiren» zusammen mit Michael Mann heraus. Bekannt wurde sie ebenso als Übersetzerin, u. a. von Theaterstücken von William Shakespeare, Henrik Ibsen und Sarah Kane. Für ihr Werk wurde sie mit dem Deutschen Kritikerpreis und dem Droste-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin und der Toskana.

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