Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste

Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste

Stoffrechte
Besetzung

variabel

Grischa Tannberg – frisch von der Hochschule, sozialistisch geschult und hoch motiviert – tritt seine erste Stelle an. Doch in der Staatlichen Planungskommission der DDR, Zuständigkeitsgebiet Afghanistan, gibt es wenig zu tun: Schließlich exportiert die afghanische Bruderrepublik hauptsächlich Schlafmohn und Cannabis, beides wenig geeignet als Aushängeschild sozialistischen Miteinanders. Doch Grischa entwickelt einen Plan, der das Potenzial hat, sowohl Waren nach Afghanistan zu bringen als auch der DDR eine sprudelnde Einnahmequelle zu bescheren – mit dem zusätzlichen Effekt, die BRD ziemlich dumm dastehen zu lassen. Aus einer Idee wird ein Vorgang, aus einem Vorgang eine Arbeitsgruppe, aus einer Arbeitsgruppe ein Pilotprojekt. Je besser Grischas Idee funktioniert, desto nervöser wird man in den westdeutschen Behörden – bis ein Treffen auf höchster Ebene das Problem lösen soll. 

«Man muss die ganze Zeit lachen!» (Elke Heidenreich)
«Von der ersten bis zur letzten Seite ein fulminantes Lesevergnügen.» (Der Freitag)
«Jakob Hein hat sich einen großartigen Jux gemacht, nicht ohne ernsthaften Hintergrund: Er spiegelt Bundesrepublik und DDR ineinander, gleichsam auf Augenhöhe.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
«In Heins Roman treffen DDR- und BRD-Staatsräson wieder aufeinander … rund und federleicht.» (Die Zeit)

Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste ist erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Uraufführung
25.09.2026 Deutsches Theater Berlin (Regie: Wilke Weermann)

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste

Jakob Hein

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