
© Leonhard Hilzensauer / Zsolnay
Schleifen
Neu Stoffrechte U/DSE freivariabel
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.
«Was Schleifen so sehr über den Durchschnitt hebt: sein unbändig gedankenreicher Witz jenseits des autofiktionalen Dümpelns, seine präzise Sprache, sein somnambules Balancieren auf dem zwischen Genie und Wahnsinn gespannten Seil, seine gern im Abseits suchende Erkenntnisgier, die kein Halt vor dem Absurden kennt, sein Feuerwerk unverbrauchter Ideen jenseits des Simplen.» (FAZ)
«Schleifen irritiert, begeistert und unterhält gleichermaßen.» (Jurybegründung Düsseldorfer Literaturpreis)
«Ein Wunderwerk der Verwirrung, ein in und um sich drehendes Spiel der nie endenden Möglichkeiten, die Sprache bietet.» (NZZ)
«Sprache und Körper, Gesellschaft und Mathematik sind so trickreich wie absurd verknüpft, dass man sich betrunken liest.» (Berliner Zeitung)
«Ein sprachwissenschaftlicher Schelmenroman, der an den Kern unserer Existenz rührt.» (APA)
«Ein großer Jux, ein intellektueller, irrwitziger, unendlicher Spaß.» (Bayerischer Rundfunk)
«Wittgenstein auf Ecstasy.» (Österreichische Gesellschaft für Literatur)
Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Schleifen ist erschienen im Zsolnay Verlag.
Uraufführung: frei
Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2026
Ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Literaturpreis 2026
Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.
