Salonfähig

Salonfähig

Stoffrechte
Besetzung

variabel

Stundenlang übt er vor dem Spiegel seinen Gang, sein Lächeln, seine Art zu sprechen. Julius Varga, der Parteichef, ist das ganz große Idol des namenlosen Erzählers. In Vargas Abwesenheit gießt er dessen Zimmerpflanzen, als ob dies ein Staatsakt wäre. Auf einer unteren Ebene dient der Erzähler der Partei und eifert seinem Vorbild nach. Er ist besessen von Marken und Äußerlichkeiten und der Ästhetik von Terroranschlägen. Salonfähig ist das wahnwitzige Porträt der Generation Slim Fit: jung, schön, intelligent, reich, oberflächlich und brandgefährlich.

«Unterhaltsamer Irrsinn auf ziemlich hohem Niveau, beklemmend, erschreckend … Salonfähig ist ein Vexierbild, bei dem am Ende nicht klar wird, wo sich Wahrheit und Wahnsinn überschneiden, was ist, was sein könnte.» (Süddeutsche Zeitung)
«Natürlich lässt sich Salonfähig als ein übertouriger Zeitkommentar lesen, … als düstere Vorstudie zur fröhlichen, spätkapitalistischen Selbstdressur … Allerdings kann man glücklicherweise sagen, dass Hirschls Humor in den dunkelsten Augenblicken seiner zeitgenössischen Gruselgeschichte am hellsten schillert.» (Zeit Online)
«Eine Art satirischer Schlüsselroman über Sebastian Kurz … Geistreich und vielschichtig.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
«Eine politische Groteske, die sich wie ein Psycho-Thriller liest.» (ORF)

Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Salonfähig ist erschienen im Zsolnay Verlag.

Uraufführung: frei

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

Salonfähig

Elias Hirschl

Salonfähig