Nachts ist es leise in Teheran

Nachts ist es leise in Teheran

Stoffrechte
Besetzung

variabel

1979. Behsad, ein junger kommunistischer Revolutionär, kämpft nach der Vertreibung des Schahs für eine neue Ordnung. Er erzählt von klandestinen Aktionen, funkenschlagender Hoffnung und davon, wie er in der literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet.

Zehn Jahre später in der deutschen Provinz: Behsad und Nahid sind nach der Machtübernahme der Mullahs mit ihren Kindern geflohen. Stunde um Stunde verbringen sie vor dem Radio und hoffen auf Neuigkeiten von den Freunden, die untertauchen mussten. Sie wollen zurückkehren, unbedingt, und suchen zugleich eine Heimat in der Fremde.

1999 reist deren Tochter Laleh gemeinsam mit ihrer Mutter nach Teheran. Zwischen »Kafishaps«, Schönheitsritualen und geflüsterten Geheimnissen lernt sie ein Land kennen, das sich nur schwer mit den Erinnerungen aus der Kindheit deckt. Ihr Bruder Mo beobachtet ein Jahrzehnt später belustigt die pseudoengagierten Demos der deutschen Studenten. Doch dann bricht die Grüne Revolution in Teheran aus und stellt seine Welt auf den Kopf.

Shida Bazyar gelingt mit Nachts ist es leise in Teheran ein dichtes, zartes und mitreißendes Familienmosaik – ein bewegender Generationenroman über Revolution, Flucht, Widerstand und den unbedingten Wunsch nach Freiheit.


Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

Nachts ist es leise in Teheran

Shida Bazyar

Nachts ist es leise in Teheran