
© Michael Bader
Gym
Neu Stoffrechtevariabel
Glänzende Spiegel, definierte Körper, lockere Flirts am Tresen. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sich die Protagonistin im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Sie habe kürzlich erst entbunden, hat sie behauptet. Doch als Bodybuilderin Vick auftaucht, wird klar, dass ein erfundenes Kind nicht das einzige Geheimnis ist …
«Verena Keßler verhandelt amüsant Leistungsdruck, Kontrolle, Körperbilder und soziale Medien.» (SWR)
«Ein wildes Trainingstagebuch … hyperbolische Situationskomik, muskelsaure Satire und Momfluencer-Gags.» (Deutschlandfunk)
«Das Gym ist ein symbolischer Ort, an dem die Orientierung an äußeren, von ästhetischen Idealen längst abgekoppelten Standards zum Ventil potenziell krankhaften Ehrgeizes wird, ebenso wie die Karriere in der durchquantifizierten Arbeitswelt.» (Welt am Sonntag)
«Gym ist ein Text über Selbstgeißelung und Schönheit … Der Text ist voll von Pointen und Wortneuschöpfungen, voller Wut und Egoismus.» (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
«Maximal unterhaltsam … Gym geht rein wie eine gute Techno-Spinning-Class: rasant, verschwitzt, keine Sekunde zu lang.» (Süddeutsche Zeitung)
Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Gym ist erschienen im Hanser Berlin Verlag.
Uraufführung
13.11.2026 Stadttheater Ingolstadt (Regie: Jessica Weisskirchen)
Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.
