Die Wut, die bleibt

Die Wut, die bleibt

Neu

Bearbeitet von Lisa Wildmann

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Besetzung

4D

Helene, Mutter von drei Kindern, steht beim Abendessen auf, geht zum Balkon und stürzt sich ohne ein Wort in den Tod. Die Familie ist im Schockzustand. Helenes beste Freundin Sarah, die Helene ihrer Familie wegen zugleich beneidet und bemitleidet hat, springt ein, sorgt für die Kinder im ersten Strudel der Trauer und des Chaos – nur für den Übergang, doch aus Tagen werden Wochen werden Monate. Lola, die älteste Tochter von Helene, sucht nach einer Möglichkeit, mit ihren Emotionen fertigzuwerden, und konzentriert sich auf das Gefühl, das am stärksten ist: Wut. Wut auf die Mutter, aber immer mehr auch auf das, was diese Gesellschaft Frauen zumutet. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sunny beginnt Lola, Rache zu nehmen.

Lisa Wildmanns dichte Fassung für vier Spielerinnen bringt den Text «Keine Sekunde Länge.» (Kontext Kultur) «Ein starkes Ausrufungszeichen hinter Fallwickls feministischem Bestseller ... Das Kammerspiel (kommt) intensiv zur Geltung und legt bittere gesellschaftliche Realitäten Schicht um Schicht frei ... Lisa Wildmann trifft ins Schwarze.» (Ludwigsburger Kreiszeitung)

Erstaufführung
29.01.2026 Studio Theater Stuttgart (Regie: Lisa Wildmann)

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

Die Wut, die bleibt

Mareike Fallwickl

Die Wut, die bleibt