Ciao

Ciao

Stoffrechte
Besetzung

variabel

Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, glaubt, dass alle Welt die Ohren spitzt, wenn er einen Gedanken formuliert. Aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Die neue Chefin winkt seine üppigen Restaurantrechnungen nicht mehr selbstverständlich als Spesen durch. Und in den sozialen Medien werden seine früheren Artikel auf sexistische Tendenzen hin durchleuchtet. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Porträt über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen.

«Das Ganze endet in einem großartigen Desaster. Großartig, weil Johanna Adorján ein unglaubliches Gespür für die Feinheiten der Sprache hat. Es ihr gelingt, das Absurde, das Aneinandervorbeireden der Generationen mit sanfter Leichtigkeit zu beschreiben. Amüsant und ohne Anstrengung.» (WDR)

«Ciao ist eine Gesellschaftssatire und ein Abgesang auf eine Welt, die mit ihrer ganzen Selbstherrlichkeit im Versinken begriffen ist. Dabei nimmt Adorján die Lächerlichkeit des Gewesenen in den Blick, aber sie entlarvt auch die Angestrengtheit jener, die nachrücken.» (Spiegel Online)

Der Rowohlt Theater Verlag vertritt die Dramatisierungsrechte an dem Roman. Für diesen Titel stehen keine Rollenbücher zur Verfügung. Ciao ist erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Uraufführung: optioniert

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.

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