Laura de Weck

Laura de Weck

Laura de Weck, geboren 1981 und aufgewachsen in Paris, Hamburg und Zürich, studierte Schauspiel an der HdK Zürich. Früh begann sie zudem, eigene Texte wie Espace Schengen (2013) zu inszenieren, u. a. am Theater Gessnerallee Zürich und auf Kampnagel Hamburg. Der mit Thom Luz entwickelte Sprachmusikabend Archiv des Unvollständigen war ebenso wie ihr Debütstück Lieblingsmenschen für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert. Außerdem erhielt sie mehrere Einladungen und Stipendien (u. a. ans Literarische Kolloquium Berlin, Werkbeitrag der Pro Helvetia, Werkstatttage am Burgtheater Wien). Lieblingsmenschen und Sumsum sind beim Diogenes Verlag als Buch erschienen und wurden mehrfach in andere Sprachen übersetzt.
Von 2011 bis 2023 schrieb Laura de Weck für den Tages-Anzeiger und Der Bund szenische Kolumnen, die 2016 ebenfalls als Buch erschienen. 2017/18 war sie Stipendiatin der Münchner Drehbuchwerkstatt. Seit 2019 ist sie (u. a. mit Milo Rau und Elke Heidenreich) im festen Kritikerteam der SRF-Fernsehsendung Literaturclub, die sie seit Herbst 2023 im Wechsel mit Jennifer Khakshouri auch moderiert. Sie war Creator und Head-Autorin der 2022 ausgestrahlten SRF-Serie Emma lügt, ist seit 2024 Jurymitglied beim Ingeborg-Bachmann-Preis sowie seit 2025 Jurymitglied beim Deutschen Buchpreis.

English