«(Markolf Naujoks‘) klug konzentrierte Fassung bleibt nahe an der sprachlichen Kraft der Vorlage, seine Inszenierung zeigt darüber hinaus, was eine Dramatisierung zusätzlich leisten kann, die einen inneren Prozess in eine sichtbare, körperliche Bewegung übersetzt … (Isabel Macarenhas) bleibt eng an der Lakonie des Textes, lässt seinen feinen, oft überraschenden Witz ebenso zur Geltung kommen wie die scharf gesetzten Momente der Verzweiflung … Am Ende steht kein Trost und keine einfache Erkenntnis. Aber eine starke Erfahrung im Blick auf Trauer, auf das Weiterleben, auf die kleinen Veränderungen, die Bewegung überhaupt erst möglich machen. Laufen bleibt auch auf der Bühne das, was es als Buch ist – ein direkter, insistierender Text. Und in Koblenz ein Theaterabend, der lange nachwirkt.» (Rhein Zeitung)
Uraufführung
15.04.2026 Theater Koblenz (Regie: Markolf Naujoks)
