Gerhild Steinbuch

Gerhild Steinbuch

Gerhild Steinbuch, geboren 1983 in Mödling (Österreich), schreibt Theaterstücke, Libretti, Hörspiele und Essaya und übersetzt aus dem Englischen. Seit 2020 leitet sie das Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihre Stücke wurden und werden u.a. am Burgtheater Wien, den Münchner Kammerspielen und der Schaubühne Berlin gezeigt.

Steinbuch studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Für ihr Debütstück kopftot erhielt sie 2003 den Retzhofer Literaturpreis und gewann den Stückewettbewerb der Schaubühne Berlin. Es folgten weitere Preise, Auszeichnungen und Stipendien, u.a. der Reinhard-Priessnitz-Preis  des österreichischen Bundeskanzleramts und der Literaturförderungspreis der Stadt Graz (2005), ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude (2007/2008) und der Autorenpreis der Deutsch-Französischen Autorentage (2008 für Menschen in Kindergrößen). Steinbuch war Hausautorin am Schauspielhaus Wien (2008/2009) sowie Teilnehmerin des Autorenstudios am Schauspiel Frankfurt (2014/2015). Ihre Arbeit wurde unter anderem durch das österreichische Staatsstipendium und das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Stadt Stuttgart (2016) gefördert. 2022 war ihr Hörspiel Wolfswelt für den Deutschen Hörspielpreis der ARD nominiert. 
Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Stücke von Sivan Ben Yishai, Alice Birch und Chris Bush. 2024 wurde Sivan Ben Yishais Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert in Steinbuchs Übersetzung mit dem Mülheimer Dramatiker:innenpreis ausgezeichnet.

Gerhild Steinbuch ist Co-Initiatorin von DIE VIELEN in Österreich und Gründungsmitglied der Autor:innenallianz HYDRA (ehemals Nazis & Goldmund).

English

Aktuelle Produktionen