Shakespeare dringend gesucht

3D / 16H

Pointiert attackiert Kipphardt in dieser Satire, kurz nach dem 17. Juni 1953 uraufgeführt, Bürokratismus und Karrieredenken im Kulturbetrieb, der hier stellvertretend steht für gesamtgesellschaftliche opportunistische und konformistische Verhaltensweisen. Übereilt setzt der liebenswürdige, aber tolpatschige Stadttheater-Dramaturg Färber einen Autor vor die Tür, dessen Talent er zu spät erkennt. Hektisch macht Färber sich auf die Suche nach ihm, was zu turbulenten Situationen und grotesken Verwechslungen führt, bis er das begehrte Stück endlich in Händen hält. Bevor es aber zur erfolgreichen Uraufführung kommt, muss Färber noch den Widerstand des Intendanten und des "Amtes für Kunst" brechen.

Heinar Kipphardt

Heinar Kipphardt

Heinar Kipphardt (*1922 in Heidersdorf/Schlesien, gestorben 1982 in München) studierte Medizin mit Fachrichtung Psychiatrie in Bonn, Köln, Königsberg, Breslau, Würzburg und Düsseldorf, wo er promovierte. Anschließend arbeitete er als Arzt, u.a. in ...

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U: 28.6.1953 Deutsches Theater Berlin (R: Herwart Grosse)