Nach Bayeux

4D / 1H

Ein Zimmer mit Blick aufs Meer. Draußen regnet es. Drinnen hüten Maisch, die Frau, und Olz, der Mann, die Reste ihrer Ehe. Während Olz fernsieht, träumt Maisch von Bayeux in Frankreich. Etwas ist dort passiert, und seitdem gibt es Rosa, das Zentrum von Maischs Denken und Reden. Niemand außer Maisch kennt Rosa, aber für Maisch ist sie unwiderruflich da. Vom Hafen bringt Olz ein Kind mit und sagt, es sei Rosa. Maisch ist glücklich. Sie wehrt sich gegen ihre Schwester Barbara, die die Illusion zerstören und das Kind mitnehmen möchte. Das Kind aber geht von selbst. Olz schildert Maisch, was damals in Bayeux geschah. Dann geht auch er. Maisch ist allein. Da erscheint Rosa. In kargen Bildern und mit zärtlichem Humor erzählt Mursa "die rätselhafte, bis zum Schluss in der Schwebe bleibende Geschichte einer kaputten Beziehung und dem Verlust der gemeinsamen Sprache" (Hamburger Morgenpost), "ein kammerspielartiges Seelendrama mit Dialogen von eindringlicher Vehemenz" (Die Welt).

Daniel Mursa

Daniel Mursa

Daniel Mursa wurde am 04.01.1979 in Hamburg geboren. Von 2000 bis 2004 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erhielt er – im Rahmen der dortigen Werkstatttage – den Förderpreis des Deutschen Schauspielhaus Hamburg; im selben Jahr wurde ...

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U: 16.1.2003 Deutsches Schauspielhaus Hamburg (R: Benjamin Walther)