Siegfried

Ein Monolog
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1914, am Vorabend des Ersten Weltkrieges, muss Siegfried Wagner, Sohn von Richard und Cosima und mittlerweile Herr über Bayreuth, Wege finden, die Festspiele vor dem drohenden Bankrott zu retten. 1930, kurz vor seinem Tod, zieht er Bilanz: So erfolgreich er geschäftlich war, so angeekelt ist er von der zunehmenden Ideologisierung des Erbes seines Vaters, die besonders seine Frau Winifred vorangetrieben hat.

»Zwischen Heldentum und Homosexualität, Antisemitismus und Philanthropie, Kunstwollen und innerfamiliärer Gefangenschaft« (Nachtkritik) porträtieren Feridun Zaimoglu und Günter Senkel einen Mann, dessen schillerndes Privatleben untrennbar verknüpft war mit den politischen Umwälzungen des frühen 20. Jahrhunderts, vom Kaiserreich über das Scheitern der Weimarer Republik bis zum Aufstieg Adolf Hitlers.

»Nicht in jeder Sekunde weiß man, worum es gerade geht, aber das spielt keine Rolle, denn entscheidend ist der emotionale Abdruck vom Bild eines Zerrissenen in zerrissenen Zeiten … Ein notwendiger, erhellender Rausch.« (Süddeutsche Zeitung)

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu und aufgewachsen in Deutschland, studierte Kunst und Humanmedizin.1995 erschien sein erster Roman Kanak Sprak, gefolgt von Abschaum (1998), Koppstoff (1999, alle Rotbuch), Liebesmale, scharlachrot ...

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Günter Senkel

Günter Senkel

Günter Senkel wurde 1958 in Neumünster geboren. Ende der Siebziger trieb er sich abwechselnd als Wehrkraftzersetzer bei der Bundeswehr und auf dem Bauplatz in Brokdorf herum. Unter anderem arbeitete er als Plakatierer, Speditionskraftfahrer und ...

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U: 13.08.2019 Bayreuther Festspiele (Regie: Philipp Preuss)