Ännie

4D / 5H, 4D – 5H – Doppelbesetzungen möglich

Mit 16 verschwindet Ännie spurlos – keiner weiß, wohin, mit wem, warum. Zwei Jahre später rollt ein Polizist den Fall neu auf, und jeder projiziert auf das vermisste Mädchen eigene Wünsche und Ängste bis hin zu Verschwörungstheorien. Mal ist Ännie das hochbegabte Kind eines Akademiker-Vaters, mal die Tochter einer allleinerziehenden Mutter in prekären Verhältnissen. Auf jeden Fall aber gehörte Ännie anscheinend nirgendwo dazu, war für die einen die sozial benachteiligte Exotin, für die anderen das unheimliche und missverstandene Talent. Wurde sie Opfer eines Verbrechens, oder wandelte sie sich als radikale, gar islamistische Terroristin zur Täterin? Die Leerstelle, die Ännie hinterlässt, und die Mutmaßungen, mit denen diese gefüllt wird, verraten viel über unsere Werte und Vorstellungen, über soziale Grenzen und Zuschreibungen, denen Thomas Melle nachgeht.

Thomas Melle

Thomas Melle

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. 2004 debütierte er mit 4 Millionen Türen (entstanden zusammen mit Martin Heckmanns) als Dramatiker, 2005 ...

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U: 24.11.2016 Theater Bremen (Regie: Nina Mattenklotz)