Tyll

Besetzung variabel, ca. 3D – 8H

Tyll Ulenspiegel, Narr, Gaukler und Provokateur, gerät in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Er wird Zeuge blutiger Schlachten, erlebt Hunger, Armut und religiösen Fanatismus, trifft auf Könige und Königinnen, Mönche und Bauern, Schriftsteller und Drachenforscher. Tyll ist das Bild einer Epoche als barockes Welttheater: die vielstimmige Geschichte eines Krieges, der im kollektiven Bewusstsein bis heute als große Menschheitskatastrophe verankert ist.

«Ein Meisterstück … Der außergewöhnlichste Europa-Roman seit vielen Jahren … Großes Theater und Dichtung in einem.» (Neue Zürcher Zeitung) Für ihre Bühnenfassung haben sich Julian Pörksen und Stefan Bachmann «ganz auf Kehlmanns Erzählkraft konzentriert und den Roman klug eingekürzt» (Spiegel Online): «Ein postmodernes Spiel um Geschichte und Literatur, Sagen und Mythen, das raffiniert gebaut und poetisch formuliert ist … Eine klare, konzentrierte Aufführung, welche die Handlung in kunstvoll bewegte Bilder setzt.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann

wurde 1975 als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler in München geboren. 1981 kam er mit seiner Familie nach Wien, wo er das Kollegium Kalksburg, eine Jesuitenschule, besuchte und danach an der Universität Wien ...

alle Stücke von Daniel Kehlmann

Textbuch anfordern

Bitte melden Sie sich an. Wenn Sie noch keine Zugangsberechtigung haben, können Sie sich hier registrieren.

U: 15.09.2018 Schauspiel Köln (Regie: Stefan Bachmann)