De letzte Smöker

Niederdeutsch von Kerstin Stölting
Bühnenfassung von Kai-Uwe Holsten
Bearbeitet von Kai-Uwe Holsten, Deutsch von Kerstin Stölting
1H

Beim netten Abendessen mit Freunden wird „der letzte Raucher“ zum Zigarettenkonsum auf den Balkon verbannt – und muss unversehens feststellen, dass die fröhliche Nichtraucher-Runde in die nächste Kneipe weiter gezogen ist und ihn draußen vergessen hat. Ausgerüstet mit 28 Kippen und einer Kiste Wein, richtet er sich auf eine lange Nacht ein. In den blauen Tabakschwaden zieht die Vergangenheit an ihm vorbei ... wie es war, die erste Fluppe zu rauchen, was es mit der berühmten Zigarette „danach“ auf sich hat, warum alle Versuche, sich von diesem Laster zu befreien, scheiterten und wie es sich anfühlt, mehr und mehr aus der Gesellschaft zu fallen. Je später der Abend, desto voller der Aschenbecher, und mit dem schrumpfenden Vorrat schwindet auch die anfängliche Gelassenheit des „Marlboro-Cowboys“. Ein tragikomisches Bekenntnis zum Glimmstängel entsteht: mal philosophisch, mal politisch, mal erotisch, mal wehmütig, häufig rebellisch - und selbstverständlich politisch äußerst unkorrekt.

Mark Kuntz

Mark Kuntz

Mark Kuntz wurde 1962 in Hamburg geboren, studierte Psychologie und lernte an der Henri-Nannen-Journalistenschule. Von 1990 bis 1994 war er Redakteur, von 1998 bis 2002 Stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift „Brigitte“. Heute arbeitet er als ...

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