Die Welt im Rücken

Die Welt im Rücken, das Thomas Melle als schonungsloser Chronist seiner bipolaren Störung verfasst hat, war die literarische Sensation des Bücherherbstes 2016. Mal streift Melle unruhig und hochneurotisch durch die Straßen Berlins, sieht in jedem Gesicht Prominente, ist überzeugt, jeder Werbejingle, jede Politikerrede beziehe sich auf ihn, sende geheime Botschaften von Verschwörun­gen und Zusammenhängen. Er stürzt sich in wahnwitzige Projekte, gibt Geld mit vollen Händen aus, beleidigt Fremde und Freunde – um dann, in Phasen der Depression, in schwärzeste Scham zu verfallen.

«Das Buch ist so ehrlich und gnadenlos, den vergeblichen Kampf des Autors mit der Krankheit nicht als heroischen Akt vorzuführen … Die Radikalität dieses Buchs, seine Härte zu sich selbst, ist keine literarische Pose.» (Zeit online)
«Hier haben wir es ohne Zweifel mit großer Literatur zu tun.» (Die Welt)
Jan Bosses Uraufführungsproduktion am Burgtheater (Akademietheater) Wien mit Joachim Meyerhoff war ein umjubelter Erfolg und wurde bisher u. a. bei den Autorentheatertagen Berlin und beim Ham­burger Theaterfestival gezeigt.

Thomas Melle

Thomas Melle

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. 2004 debütierte er mit 4 Millionen Türen (entstanden zusammen mit Martin Heckmanns) als Dramatiker, 2005 ...

alle Stücke von Thomas Melle

Textbuch anfordern

Bitte melden Sie sich an. Wenn Sie noch keine Zugangsberechtigung haben, können Sie sich hier registrieren.

U: 11.03.2017 Burgtheater Wien (Regie: Jan Bosse)