Der goldene Schnitt

Ein Fest rund um die Vorhaut
1D / 2H

Es soll ein großes Fest werden: Ibrahim, ein Anästhesist muslimischer Abstammung, und seine Frau Judith, eine Ärztin mit jüdischen Wurzeln, haben zur Beschneidung ihres Sohnes eingeladen. Aber schnell mischen sich Misstöne in die ausgelassene Stimmung. Geht es hier wirklich um die Fortführung eines identitätsstiftenden Rituals? Oder verletzt der Eingriff das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit?
«Der goldene Schnitt holt die Diskussion nach, die die Gesetzgebung 2012 eher abgewürgt hat, als dass sie ihr Resultat gewesen wäre … Alle Argumente für (und gegen) die Beschneidung werden vorgebracht, (und Tugsal Mogul) sieht mit empathischem ethnologischen Blick auf die Verwirrungen der orientalischen Religionen.» (Theater heute)
«Mogul gelingt es mit dieser Arbeit sehr gut, einen Konflikt auf den Punkt zu bringen, den sicherlich viele Migranten kennen: Wie westlich modern will ich sein? Wie viel Tradition aus der Heimat meiner Vorfahren möchte ich in mein Leben bringen, um meine Wurzeln nicht zu verleugnen? … Ein kurzer und unterhaltsamer Theaterabend über ein ernstes Thema» (WAZ) und «eine Aufforderung zum Selber-Denken» (Deutschlandfunk).

Tugsal Mogul

Tugsal Mogul

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. Der diplomierte Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für ...

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U: 16.04.2016 Theater Dortmund (Regie: Tugsal Mogul)