Die Angehörigen

Nach einer Idee von Tuğsal Moğul
Texte von Carmen Dalfogo, Bettina Lamprecht, Tuğsal Moğul, Dietmar Pröll und Stefan Otteni
2D / 2H

Als Abschluss seiner Trilogie zu medizinischen Themen stellt Tugsal Mogul – nach den Ärzten in Halbstarke Halbgötter und den Patienten in Somnia – nun die Angehörigen von Kranken ins Zentrum, denn auch für sie ändert sich urplötzlich ihr Leben. Im besten Fall sitzen sie am Bett und sprechen Mut zu. Doch genauso oft müssen sie hartnäckig für die richtige Behandlungsmethode kämpfen und bisweilen weittragende Entscheidungen treffen. Ohne jedwede Erfahrung werden sie selbst zu Pflegenden, kümmern sich liebesvoll oder verweigern eine Verantwortung, die ihnen ungefragt aufgebürdet wurde, hin- und hergerissen zwischen Überforderung und Schuldgefühlen, Pflichtbewusstsein und der Angst vor der eigenen Sterblichkeit.

«Moðul verarbeitet in Die Angehörigen wahre Begebenheiten, die er in Interviews mit Betroffenen recherchiert hat. Daraus ist eine Inszenierung entstanden, die sehr authentisch wirkt. Gleichzeitig sorgen Mittel wie traditionelle Lieder oder Anspielungen auf die klassische Tragödie für die nötige Distanz, um mit dem Thema Tod rational umgehen zu können. Hinzu kommt eine fein dosierte Komik, die auf genauen Beobachtungen beruht und tiefe Kenntnisse der Materie verrät.» (Münstersche Zeitung) «Nachdenkliche, sehenswerte 70 Minuten.» (Westfälische Nach­richten)

Tugsal Mogul

Tugsal Mogul

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. Der diplomierte Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für ...

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U: 12.06.2014 Theater Operation im Theater im Pumpenhaus, Münster (Regie: Tugsal Mogul)