Die Ware Mensch

Eine künstlerische Forschungsreise in medizinisch-ethische Randgebiete
Nach einer Idee von Tuðsal Moðul
Texte von Matthias Buss, Lena Kußmann, Helga Lauenstein, Tuğsal Moğul und Jonas Vietzke
1D / 2H

Ein Transplantationschirurg, eine Reproduktionsmedizinerin und ein Arbeitsloser mit dem falschen Body-Mass-Index: Aus drei wechselnden Perspektiven stellt Tuğsal Moğul die Frage nach dem Wert des Menschen, der auf der reinen Materialebene gering ausfällt: 93 Prozent Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff, der Rest Elemente wie Kalzium, Phosphor oder Magnesium. Groß hingegen sind seine Träume: von Glück, Wohlstand und Unversehrtheit, vom ewigen, perfekten Leben. Doch auch Träume haben ihren Preis. Der Körper muss optimiert und notfalls kommerzialisiert werden, auf 1046 Organspender kommen derzeit 12.000 Empfänger, was zu einem lukrativen Handel führen kann, und längst lassen sich Designer-Babys klonen, wenn man das nötige Geld dafür hat ...

Tugsal Mogul

Tugsal Mogul

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. Der diplomierte Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für ...

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U: 22.05.2013 Theater an der Glocksee, Hannover (Regie: Tuğsal Moğul)