Die deutsche Ayse

Türkische Lebensbäume - Ein Rechercheprojekt
3D

Montiert aus eigenen Erinnerungen, vor allem aber aus Interviews mit drei Türkinnen der ersten Einwanderergeneration, ist Die deutsche Ayşe «ein spitzzüngiges Sittenbild über die Anfänge der Migration in Deutschland. Über drei starke Frauen, die trotz aller Anfeindungen voller (Überlebens-)Elan mitwirkten am wirtschaftlichen Wiedererstarken ihrer neuen Heimat … Tuğsal Moğul schaut tief hinein in die Abgründe der deutschen Gesellschaft der 1960er und 70er Jahre. Er persifliert aber gleichermaßen auch türkische Verhaltensmuster.» (Westfälische Nachrichten) «Während Politik wie Theater Integrationsgeschichten gerne als Tragödien inszenieren, bringt Moğul schlicht drei Lebensläufe konzentriert auf die Bühne, ohne sie dramaturgisch zu verbiegen … Er weckt Neugier für die drei Schicksale und macht zugleich klar, dass sie ganz und gar typische Einwanderer-Lebensläufe sind.» (Nachtkritik) «Moğul flicht sein Material zu einem lockeren, narrativ-musikalischen Netz … Sein Abend richtet den Blick auf einen blinden Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung.» (Theater heute) «Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.» (WDR)

Tugsal Mogul

Tugsal Mogul

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. Der diplomierte Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für ...

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U: 08.03.2013 Städtische Bühnen Münster (Regie: Tuğsal Moğul)