Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss

They shoot horses, don't they?

Horace McCoys Roman ist in den USA der 30er Jahre zur Zeit der Weltwirtschaftskrise angesiedelt. Ein Tanzmarathon lockt nicht nur mit dem Preisgeld von 1.000,- $, sondern auch mit der Aussicht auf freie Verpflegung zahlreiche Lebenskünstler, Verzweifelte und professionelle Glückssucher an. Die Teilnehmer unterwerfen sich den unmenschlichen Regeln, die von den Veranstaltern mit Hinblick auf die größtmögliche Publikumsattraktion aufgestellt werden. Im Grunde heißt das: Tanzen bis zum Umfallen. Unter den Tanzpaaren sind auch die arbeitslosen Film-Statisten Gloria und Robert, die sich erst im Rahmen ihrer Anmeldung für den Wettbewerb kennen gelernt haben. Wochenlang drehen sie ihre Runden auf dem Tanzboden, zunehmend zermürbt von körperlicher Erschöpfung, aber auch von den zwischenmenschlichen Querelen, die im Laufe des Marathons eskalieren. Als der Wettbewerb nach 879 Stunden vorzeitig abgebrochen wird, gehören Robert und Gloria zu den letzten 20 Paaren. Gloria ist zu diesem Zeitpunkt bereits verbittert und völlig desillusioniert. Sie drückt Robert eine Pistole in die Hand …

Horace McCoy

Horace McCoy

Horace McCoy wurde 1897 in Tennesse geboren. Ursprünglich Journalist, begann er in den 1930er Jahren in Hollywood zu arbeiten. Er schrieb Drehbücher und Romane. Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss ist sein erfolgreichstes Werk. Horace McCoy starb 1955.

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