Für die Nacht

1D / 3H

Vier Menschen finden sich in der Dämmerung eines Tages am Tisch eines Sterbenden zusammen. Wie in einem Musikstück sprechen sie zunächst nur rhythmisch, doch aus den abstrakten Tönen schälen sich Figuren heraus: Ein Obdachloser, eine Krankenpflegerin, ein älterer Mann und sein Sohn, deren Geschichten chorisch ineinander greifen. Alle Figuren haben etwas verloren, sei es ein Schlüssel, den Partner, die Lust oder das Leben. Das Oszillieren zwischen abstraktem Klang und konkreter Bedeutung bestimmt das Stück Für die Nacht, das dem Thema Verlust in den beiläufigsten Bemerkungen nachlauscht. Auch wenn alle vier Figuren weit davon entfernt sind, sich gegenseitig Halt zu geben, ergänzen sich ihre unterschiedlichen Sichtweisen im Verlauf ihrer Begegnung zu einem sinnstiftenden Ganzen.

Laura de Weck

Laura de Weck

Geboren 1981, aufgewachsen in Paris, Hamburg, Zürich. Sie studierte Schauspiel an der HdK Zürich. Laura de Weck inszeniert eigene Texte wie Espace Schengen (2013) u.a. am Theater Gessnerallee Zürich und Kampnagel Hamburg. Der mit Thom Luz entwickelte ...

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U: April 2011 Theater Basel (Regie: Werner Düggelin)

Übersetzungen

Tschechisch