Geschlagen

(Beaten)
Deutsch von Gerhild Steinbuch
1D / 2H

Drei Geschwister, drei Stimmen sind hier durch die gemeinsame Kindheit untrennbar verbunden, äußerlich wie innerlich gezeichnet von der alles bestimmenden Gewalt ihres Vaters. Aber weit davon entfernt, ein Sozialdrama zu schreiben, orchestriert Ní Ríain die Stimmen, kontrapunktiert die Erinnerung an Hilflosigkeit und Furcht mit sarkastischem Humor und verleiht dem Stück eine entscheidende Gegenmelodie: die liebevolle, hilflose Fürsorge der Geschwister füreinander. „In schmerzhaften Crescendi werden die Repliken abgefeuert, wie Litaneien in der Familie aufgegriffen und weitergereicht. Ein Klagelied auf ihre eigenen verlorenen Leben, eine Symphonie, getrieben von Liebe und Wut.“ (The Glasgow Herald)

Ailís Ní Ríain

Ailís Ní Ríain

Ailís Ní Ríain, geboren im irischen Cork, studierte nach dem Besuch des University College Cork Klavier und klassische Komposition an den Universitäten von York und Manchester sowie am Royal Northern College of Music in Manchester. Seit 2002 arbeitet ...

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U: April 2007 „The New Works“, Liverpool, Cork und Glasgow

DSE: 27.02.2010 Deutsches Theater Berlin (Regie: Jan Philipp Gloger)