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»Ein höchst fesselnder Wahnsinn« - »Oslo« von J.T. Rogers erstaufgeführt

26.09.2019 – Am 21.09.2019 war am Theater Regensburg die deutschsprachige Erstaufführung von J. T. Rogers  Oslo (Regie: Klaus Kusenberg), die von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurde.

»Im Januar 1993 schütteln Ahmed Kurei, Finanzminister der PLO und Hassan Afur, PLO-Verbindungsmann, in Oslo zum ersten Mal israelische Hände … Es ist der Startpunkt für einen nervenaufreibenden Prozess, einen Drahtseilakt im Hinterzimmer, an dessen Ende die Osloer Friedensvereinbarung steht … Oslo bleibt bis zum Schluss ein höchst fesselnder Wahnsinn, ein exzellent gebauter Konflikt, und seine Sub- und Subsubkonflikte werden inszenatorisch auf den Punkt gebracht. Zugleich ist Oslo ein Kraftakt eines Theaters, bei dem jeder Aspekt, Bühne, Licht, Musik (!), offenbar mit höchster Akribie das passgenaue Konzept gefunden hat. Es ist ein perfekt ausgemeißelter Klotz von einer Inszenierung.« (Nachtkritik)
»Ein fesselnder Thriller ... alle sind extrem plastisch gestaltet, sehr lebendig, aus Funktionsträgern werden echte Typen, Menschen ... Beide Seiten haben Recht und Unrecht, beide Seiten kann man verstehen, beide Seiten begehen unheilvolle taten. Und beide wollen letztlich aus dem Dilemme heraus. Das macht der Abend erfahrbar.« (Süddeutsche Zeitung)
»Ein Meisterwerk des zeitgenössischen Geschichtsdramas ... Rogers Text ist so stark, weil er von der Kraft der leisen Töne zeugt. Es ist ein definitiver Glücksfall, dass das Theater Regensburg genau dieses Stück zum Saisonstart gewählt hat ... atemberaubend toll.« (Nürnberger Nachrichten)

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