Unterleuten

Unterleuten: ein Dorf irgendwo in Brandenburg. Ein idyllischer Ort, umgeben von unberührter Natur und bevölkert von liebenswert-schrulligen Originalen. Kein Wunder, dass erschöpfte Städter hierher fliehen, um «Entschleunigung» zu suchen. Als jedoch eine Investmentfirma in unmittelbarer Nähe einen Windpark errichten will, brechen lang unterdrückte Streitigkeiten aus – zwischen alteingesessenen Ostlern und zugezogenen Westlern, zwischen Generationen, bei denen der Riss quer durch die eigene Familie geht, zwischen fanatischen Naturschützern und Vertretern eines ungebremsten Neoliberalismus.
Nach seinem Erscheinen im März 2016 stand Unterleuten auf den vordersten Plätzen der Bestsellerliste und hat sich bis heute über 150 000 Mal verkauft.
«Juli Zeh hat das Buch der Stunde geschrieben: über die große Gereiztheit, über Politikverachtung und Resignation.» (Der Spiegel) «Ein großer Gesellschaftsroman, der ins Herz der bundesrepublikanischen Wirklichkeit zielt – ein literarischer Triumph.» (Der Tagesspiegel) «Spannend, lebendig, lehr- und kenntnisreich zum Platzen.» (Die Zeit) «Ein Bild gestriger und heutiger Zustände im Großen und Kleinen, berührende und schreckliche Schicksale, eine Erzählung über Moral, Gemeinwohl und Eigeninteressen.» (Der Standard)

Juli Zeh

Juli Zeh

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte von 1993 bis 1998 Jura in Passau und Leipzig. Noch vor dem ersten Staatsexamen begann sie 1996 in Leipzig außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut, abgeschlossen 2000. 2001 erschien ihr erster...

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U: 18.11.2017 Nationaltheater Weimar (Regie: Jenke Nordalm)