Und in den Nächten liegen wir stumm

2D / 2H, empfohlen ab 16 Jahre

Jakob möchte Opfer sein. Nachts streift er durch die Straßen seines Viertels und lässt sich zusammenschlagen. Seine Schwester Mara schläft derweil wahllos mit den Jungen aus der Nachbarschaft und beobachtet sich dabei, als sei sie eine andere. Ihre Eltern sind getrennt – die Mutter ist einem religiösen Wahn verfallen, der Vater von zu Hause ausgezogen. Auch die Mutter von Robert und Marlen ist fort und der Vater seit einem Schlaganfall gelähmt. Ein Jahr lang schon hat Marlen ihr Zimmer nicht verlassen und mit keinem mehr geredet. Robert kümmert sich um sie, besorgt Essen, pflegt den Vater. Als Jakob von seinem letzten Ausflug in die Nacht nicht wiederkehrt, machen sich Robert und Mara auf die Suche nach ihm – eine Suche, bei der widerstrebende Kräfte ihren Sog entwickeln: Resignation und Aufbruch, außer sich sein und zu sich kommen, die Sehnsucht nach dem Tod und das Erwachen in der Wirklichkeit.

Thomas Freyer

Thomas Freyer

Thomas Freyer (*1981 in Gera). Nach dem Abitur nahm er zunächst am Paul-Maar-Seminar (Kinder- und Jugendtheaterdramatik) 2001 in Wolfenbüttel teil und machte anschließend ein Dramaturgiepraktikum am Hans-Otto-Theater, Potsdam. Von 2002 bis 2006...

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U: 07.11.2008 Schauspiel Hannover (Regie: Tilmann Köhler)

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