Mr. Thelonious

Stück redender Mann sprachlose Frau
1D / 1H

In einer wortgewaltigen Suada, die einem beredten Schweigen gleicht, verhandelt Mr. Thelonious sein "Ich". Die Namensgleichheit zum legendären Jazz-Pianisten Thelonious Monk ist dabei kein Zufall. Von seiner Umwelt förmlich "ans Klavier gefesselt", verfolgt er autistisch seinen quälenden Wunsch nach der vollkommenen Verschmelzung mit dem Instrument, unterstützt und begleitet von seiner Frau Nellie, die ihn schweigsam mit ihrer Freundlichkeit umgibt. Das Bild einer verqueren Liebesbeziehung und die Bilanz einer lebenslangen obsessiven Suche ohne Ende, denn "sobald man weiß, ist nichts mehr dran am Wissen."

Jürg Laederach

Jürg Laederach

Jürg Laederach (*1945 in Basel) hat Mathematik und Physik in Zürich studiert, anschließend in Basel Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaft. Seit 1974 veröffentlichte er Romane, Erzählungen und Essays, darunter Im Verlauf einer langen Erinnerung ...

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U: 2.8.1998 Salzburger Festspiele (Performance von und mit Jürg Laederach und Isabelle Menke)