Klassenbuch

Sie sind Hochbegabte und Schwänzer, Suizidgefährdete und Magersüchtige, Aktivisten und Computernerds, Selbstdarsteller und Unsichtbare, die sich tagtäglich im Klassenzimmer – Brennpunkt sozialer Gefüge und emotionaler Abgründe – treffen. Die neun Jugendlichen leben jeder in seiner eigenen Gefühls- und Gedankenwelt, es zieht sie in die Virtualität, die mehr Freiheit verspricht als die Auseinandersetzung mit den Klassenkameraden. Erst als ihre Lehrerin plötzlich verschwindet, reißt die Decke der Isolation auf, und die zersplitterten Geschichten richten sich zwangsläufig auf die neu entstandene Leerstelle.

«Ein kühler und gewagter Zugriff auf adoleszente ­Lebenswirklichkeiten … Düffel führt seine Charaktere nicht vor; er macht sie aber in vielen Facetten anschaulich, in all ihrer Fremdheit. Die Divergenz, die sich auftut zwischen erwachsenem und jugendlichem Bewusstsein, insze­niert er als eine große, mit Sehnsucht gefüllte Lücke.» (Süddeutsche Zeitung)

John von Düffel

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Er studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Germanistik in Stirling/Schottland und...

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U: 11.02.2018 Deutsches Theater Berlin (Regie: Kristo Šagor)