Ilias

Selten hat die heutige Übertragung eines klassischen Werkes so viel Aufsehen erregt wie die von Homers Ilias durch Raoul Schrott: eine Neuübersetzung, die „nach eigenem Bekenntnis eine ‚Überfahrt über den Fluss der Zeit hinweg’ ist. Nicht um eine ‚philologische – das Wörtliche liebende – Übersetzung’ ging es (Schrott), vielmehr um eine ‚interpretative Vermittlungsbemühung’ ... (Er) reißt mit ihr nichts Geringeres auf als den Gegensatz zwischen kolossalem Schlachtengemälde und monströsem Comic, zwischen dramatischem Heldengesang und banalem Heldentod ... Schrotts Ton steht unter der Ägide einer abgesunkenen Gegenwartssprache, einer so melodiösen wie kräftig rhythmisierten, die, stark wie ein guter Geist, dem Übersetzer im Nacken saß ... Durch Schrotts Coup wird einmal mehr der Urknall der abendländischen Dichtung gegenwärtig.“ (Frankfurter Rundschau) „Schrott bringt das ungeheure Geschehen der Ilias erschütternd groß heraus: Achills Zorn, die grausamen Kämpfe, das rätselhafte Spiel der Götter mit den Menschen ... (Er) hat sich die Freiheit genommen zu dichten. Sein poetisches Werk verblüfft, irritiert und ist dennoch rund und schön.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Homer

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Raoul Schrott

Raoul Schrott

Raoul Schrott, 1964 in Landeck / Tirol geboren und aufgewachsen in Tunis, Zürich und Landeck, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin. Seit 1988 arbeitet er als Autor, Herausgeber und Übersetzer. Neben...

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