Hund, Frau, Mann

Inspiriert durch die Erzählung Liebe pur von Yael Hedaya, erschienen im Diogenes Verlag
1D / 1H, 1 weitere(r) Darsteller(in)

Ein Hund schildert das seltsame Verhalten von Frau und Mann, die sich aneinander ketten, obwohl sie es kaum aushalten zusammen. Im Moment ihres Kennenlernens läuft er den beiden zu und bleibt bei ihnen, weil er - wie sie - nichts zu verlieren hat, weil er - wie sie - Schutz sucht. Nach kurzen Zuwendungen aber bricht bei ihnen das Menschsein wieder durch: Liebe wird zum Besitzanspruch, Annäherung wird abgelöst von Misstrauen und Entfremdung. Eine Trennung kommt trotzdem nicht in Frage. Die Kräfte zehrende Routine ihres Paar-Alltags hält sie fest wie eine straff gespannte Leine. Dem Hund kommt dies ganz natürlich vor: "Wir Hunde und die Menschen sind in vielerlei Hinsicht verwandt. Zum Beispiel gehen wir mit Katastrophen ähnlich um. Wir akzeptieren sie."

Sibylle Berg

Sibylle Berg

Sibylle Berg, in Weimar geboren und aufgewachsen, war Puppenspielerin, bevor sie 1984 in den Westen ausreiste. Sie studierte kurzzeitig an der Artistenschule Scuola Dimitri im Tessin und arbeitete anschließend in einer Vielzahl von Jobs. 1997...

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U: 29.9.2001 Theater Rampe, Stuttgart (R: Stephan Bruckmeier)

ÜBERSETZUNGEN


Katalanisch: Gos, dona, home
Kroatisch
Niederländisch: Hond, Vrouw, Man
Englisch: Dog, Woman, Man
Französisch: Chien, Femme, Homme
Polnisch: Pies, Kobieta, Mezczyzna
Serbisch
Spanisch: El perro, la mujer, el hombre
Türkisch: Köpek, Kadin, Erkek