Ein milder Winter

1D / 6H

Dekonstruktion und Rekonstruktion von Wirklichkeit: Zwei Parallelhandlungen laufen wie Tonspuren nebeneinander her und greifen nach dem Zufallsprinzip ineinander. Thea und Oswin, denen von außen ohne Unterlass Bloody Marys zugespielt werden, diskutieren ihr Weltfeld - Zustände, Geschichten, die Natur der Dinge. Der Dialog darf nicht aufhören, obwohl er am Rande seiner Auflösung ist und es eher scheint, als führten Thea und Oswin Selbstgespräche. Um sie herum sind Saaldiener, hochgradig sprachbegabte Wesen, die sich nach freiem Willen aus Hüllen selbst gebären und wieder da hinein zurückgehen können. Die Diener jedoch wirken eher wie die wahren Herrscher ... Eine Reise durch unsere moderne Welt als Science-Fiction-Märchen von subtiler Komik.

Jürg Laederach

Jürg Laederach

Jürg Laederach (*1945 in Basel) hat Mathematik und Physik in Zürich studiert, anschließend in Basel Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaft. Seit 1974 veröffentlichte er Romane, Erzählungen und Essays, darunter Im Verlauf einer langen Erinnerung ...

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