Die Nacht, in der der Chef geschlachtet wurde

2D / 5H

Eine Komödie, die zeigt, was als latentes Gewaltpotential im Kleinbürger steckt. Der Bankangestellte Oskar Buksch, soeben bei einer Beförderung übergangen, hat eine unruhige Nacht - Realszenen im Ehebett wechseln mit bruchstückhaften Traumbildern von Machtrausch und Herrenmenschentum, in denen Buksch als Gangsterboss und Diktator in exotischen Interieurs agiert und brutal Rache an den Menschen seines Alltagslebens nimmt. Kipphardt: "Wenn ich unsere Wirklichkeit beobachte, bin ich beunruhigt, wie dünn die Firnis einer formalen Demokratie über Autoritätssehnsüchten liegt, wie schroff antidemokratisch sich ein gewisses Unbehagen am eigenen Dasein artikuliert."

Heinar Kipphardt

Heinar Kipphardt

Heinar Kipphardt (*1922 in Heidersdorf/Schlesien, gestorben 1982 in München) studierte Medizin mit Fachrichtung Psychiatrie in Bonn, Köln, Königsberg, Breslau, Würzburg und Düsseldorf, wo er promovierte. Anschließend arbeitete er als Arzt, u.a. in...

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U: 13.5.1967 Staatstheater Stuttgart (R: Peter Palitzsch)