Babel

(Irm - Margit - Peter)
2D / 1H, Besetzung variabel

Bereits mit Bambiland hatte Elfriede Jelinek auf den Irakkrieg reagiert. Babel befragt nun seine Vorbedingungen und Nachwehen und kreist in drei Monologen um die Verflechtung von Gewalt, Sexualität und Religion: Eine Reise in die Abgründe der Menschheit, ihres kollektiven Unbewussten, das aus der Tiefe unablässig an die Oberfläche drängt und sich dort entlädt. --Babel blendet Vergangenheit und Gegenwart ineinander, wechselt nahtlos Positionen und Perspektiven, amalgamiert die Sprache der Medien mit psychoanalytischen und geschichtsphilosophischen Schriften, spiegelt tagespolitische Ereignisse in antiken Mythen oder religiösen Erzählungen - eine vielschichtige Anamnese des Krieges, unseres Denkens und Sprechens von ihm.

Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek (*1946, aufgewachsen in Wien) erhielt bereits früh eine umfassende musikalische Ausbildung. 1960 begann sie am Wiener Konservatorium Klavier und Komposition zu studieren, anschließend, nach dem Abitur 1964, Theaterwissenschaft und...

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U: 18.3.2005 Burgtheater Wien (Regie: Nicolas Stemann)

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