Heil Hitler

Heil Hitler

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Besetzung

3D / 7H

Die "Gauhauptstadt" Kassel zwischen 1943 und 1945. Der 17-jährige Till erhält die Nachricht, dass sein Vater, ein bekennender Antifaschist, im KZ Buchenwald gestorben ist. Nun, da er selbst zum Militär soll, beschließt Till, das Nazi-Regime mit seinen eigenen Mitteln zu bekämpfen. Gegen den Terror von Krieg und Diktatur setzt er den inszenierten Wahnsinn einer radikalen "Hitleritis" und landet in der Psychiatrie. Die Ärzte stellt er vor ein Dilemma: Einerseits ist Tills Verehrung Hitlers definitiv wahnhaft, andererseits kann man ihn schlecht deswegen für geisteskrank erklären. Allein die junge Ärztin Hildegard durchschaut Tills Spiel und steigt darauf ein. Till überlebt dank Hildegard und kann mit ihrer Hilfe am Kriegsende Rache an seinen Peinigern nehmen. Heil Hitler ist eine subversive Tragikomödie, die nicht nur die Ethik von Ärzten im Spannungsfeld von Überheblichkeit, Angst und Gleichschaltung verhandelt, sondern vor allem zeigt, dass Zivilcourage im "Dritten Reich" sehr wohl möglich war.

Uraufführung
13.01.2007 Akademie der Künste, Berlin (Regie: Lutz Blochberger)

Die Aufführungsrechte für Amateur- und Schultheater stehen leider nicht zur Verfügung.