Raoul Schrott, 1964 in Landeck / Tirol geboren und aufgewachsen in Tunis, Zürich und Landeck, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin. Seit 1988 arbeitet er als Autor, Herausgeber und Übersetzer. Neben Essays, Gedichten, Novellen, Hörspielen und Drehbüchern hat er auch die Romane Finis terrae. Ein Nachlaß (1995) sowie Tristan da Cunha oder Die Hälfte der Erde (2003) geschrieben. Ausgezeichnet wurde Schrott unter anderem mit dem Österreichischen Staatsstipendium für Literatur (1993), dem Leonce-und-Lena-Preis (1995), Rauriser Literaturpreis (1996), Peter-Huchel-Preis (1999) und dem Joseph-Breitbach-Preis (2004).
Raoul Schrott lebt in Irland. Die Buchausgaben seiner Neuübersetzungen von Gilgamesh und Homers Ilias sind, wie viele andere seiner Werke, im Hanser Verlag erschienen.