John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Er studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Germanistik in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau, wo er 1989 mit einer Arbeit über Erkenntnistheorie promovierte, und war anschließend Theaterkritiker. Seit 1991 arbeitet er als Autor und Dramaturg, zuerst am Theater der Altmark in Stendal (1991 bis 1993), danach am Staatstheater Oldenburg (1993 bis 1996), Theater Basel (1996 bis 1998), Schauspiel Bonn (1998 bis 2000) und Thalia Theater Hamburg (2000 bis 2009). Seit Herbst 2009 ist er Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. John von Düffel hat Romane, Essays, Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht.
2006 wurde John von Düffel mit dem Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.

Portrait von John von Düffel

Stücke von John von Düffel im Rowohlt Theater Verlag

  • Anna Karenina

    3D / 5H
    • U: 15.04.2012 Landestheater Salzburg (Regie: Tessa Theodorakopoulos)
  • Balkonszenen

    Besetzung variabel, ca. 3D - 6H
    • U: 16.12.2000 Schauspiel Bonn (R: Beat Fäh)
  • Best of Nibelungen

    2H
    • U: März 2007 Theater Aachen (Regie: Markus Bothe)
  • Das Bildnis des Dorian Gray

    Deutsch von John von Düffel
    2D / 3H
    • U: 12.12.2008 Theater Baden-Baden (Regie: Maria-Elena Hackbarth)
  • Das Leben des Siegfried

    3D / 7H
    • U: 31.07.2009 Nibelungenfestspiele Worms, Regie: Gil Mehmert
  • Der Schimmelreiter

    4D / 8H
    • U: 5.1.2008 Thalia Theater, Hamburg (Regie: Jorinde Dröse)
  • Die Mätresse des Königs

    4D / 8H, Statisten
    • U: 05.08.2011 Zwingerfestspiele Dresden (Regie: Dieter Wedel)
  • Elite I.1

    3D / 3H
    • U: 17.5.2002 Thalia Theater Hamburg (R: Mark Zurmühle)
  • Fünf vor Null / Export

    Ein Zeitsprung
    2D / 3H
    • U: 17.09.2005 Theater der Altmark Stendal (Regie: Esther Hattenbach)
  • Geld

    4D / 10H
    • U: 12.09.2009 Düsseldorfer Schauspielhaus (Regie: Tina Lanik)
  • Gullivers Reise

    Familienstück nach dem Roman von Jonathan Swift
    1D / 5H, empfohlen ab 8 Jahre
    • U: 13.11.2010 Deutsches Nationaltheater Weimar (Regie: Marcelo Diaz)
  • Happiness

    Nach dem gleichnamigen Film von Todd Solondz
    Deutsch von John von Düffel
    5D / 6H, größere Besetzung möglich
    • DSE: 20.09.2008 Thalia Theater Hamburg (Regie: Alize Zandwijk)
  • Herz der Finsternis

    2D / 5H
    • U: 17.09.2009 Deutsches Theater Berlin, Regie: Andreas Kriegenburg
  • Krebsstation

    5D / 7H, größere Besetzung möglich
    • U: 24.03.2012 Hans Otto Theater Potsdam (Regie: Tobias Wellemeyer)
  • Kur-Guerilla

    Ein Invalidenballett
    3D / 4H
    • U: 08.02.2004 Hessisches Staatstheater Wiesbaden (R: Beat Fäh)
  • König Shakespeare oder Alles ist wahr

    3D / 3H
    • U: 20.03.2010 Salzburger Landestheater, Regie: Carl Philip von Maldeghem
  • Ostpol

    3D / 3H
    • U: 22.3.2003 Theater der Altmark, Stendal (R: Markus Dietze)
  • Othello. Therapie

    4D / 1H
    • U: 12.10.2001 Schauspiel Bonn (R: Beat Fäh)
  • Sieben Sonette

    3D / 3H
    • U: 13.03.2008 Schauspielbühnen (Altes Schauspielhaus) Stuttgart (R: Carl Philip von Maldeghem)
  • Traumjobs

    Mitarbeit: Peter von Düffel
    1H, empfohlen ab 16 Jahre
    • U: 26.02.2009 Theater der Altmark Stendal (Regie: Eva Lange)

LEHRTÄTIGKEIT


- Gastprofessor für Szenisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig 2000
- Gastprofessor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin 2002
- Seit 2003 Leiter des Dramatiker-Workshops des Berliner Theatertreffens
- Leitung der Master Class des ITI Suisse in 2004 und 2006
- Stiftungsprofessur am Institut Medien & Theater an der Universität Hildesheim 2007
Poetik-Professor an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 2008
- Verleihung der Honorarprofessur der Universität Hildesheim aufgrund besonderer Leistungen auf dem Gebiet der Dramaturgie 2008
- Dozent für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin 2009
- Poetik-Professur an der Universität Duisburg-Essen 2010
- Poetik-Professur an der Georg-August-Universität Göttingen 2010
- Professor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin 2010

HÖRSPIELE (Auswahl)


Der große Gructus (1990)
Go Wost! (Hörspiel des Monats Januar 1993 und prämiert beim Prix Futura 1993)
Jenny (Hörspiel des Monats April 1999)
Schrei der Gänse (Radio-Tatort für Radio Bremen, 2007)
Die Unsichtbare (Radio-Tatort für Radio Bremen, 2008)
Das fünfte Gebot (Mitarbeit: Jan Arnold, Radio-Tatort für Radio Bremen, 2009)

PROSA


Vom Wasser (DuMont Verlag 1998, ausgezeichnet mit dem Ernst Willner-Preis der Verlage beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, dem Mara Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg sowie dem Aspekte-Literaturpreis des ZDF)
Schwimmen (dtv 2000)
Zeit des Verschwindens (DuMont Verlag 2000)
Ego (DuMont Verlag 2001)
Wasser und andere Welten (DuMont Verlag 2003)
Houwelandt (DuMont Verlag 2004)
Hotel Angst (DuMont Verlag 2006, Neuauflage 2010)
Beste Jahre (DuMont Verlag 2007)
Wovon ich schreibe (DuMont Verlag 2009)

WEITERE THEATERSTÜCKE


Oi (U 1995 Theater der Altmark Stendal und Staatstheater Oldenburg)
Solingen (U 1995 Staatstheater Oldenburg; nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 1996)
Das schlechteste Theaterstück der Welt (U 1996 Städtische Bühnen Augsburg; nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 1997)
Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion (U 1997 Theater Basel)
Missing Müller (Die Müller-Maschine) (Als Hörspiel produziert für ORB/Radio Brandenburg; Szenische Lesung für die Autorentheatertage Hannover 1997)
Saurier-Sterben (U 1997 Theater Basel)
Die Unbekannte mit dem Fön (U 1999 in Magdeburg und Berlin)
Rinderwahnsinn (U 1999 Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin)
Born in the RAF (U 2001 Osnabrück).
Buddenbrooks nach Thomas Mann (U 2005 Thalia Theater Hamburg)
Schlachthof 5 nach Kurt Vonnegut (U 2005 Staatsschauspiel Dresden)
Professor Unrat nach Heinrich Mann (U 2006 Staatsschauspiel Dresden)
Joseph und seine Brüder nach Thomas Mann (U 2008 Düsseldorfer Schauspielhaus)
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach Thomas Mann (U 2010 Staatstheater Saarbrücken).
Ich, Heinz Erhardt (U 2009 Theater Pforzheim und Staatstheater Oldenburg)
Der Turm nach Uwe Tellkamp (U 2010 Staatstheater Wiesbaden)