20.01.2012 – "Ein Erfolg für Löhle und das Ensemble: Der Beifall wollte nicht enden." (Die Welt) Am 20.01. war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Der Wind macht das Fähnchen (Regie: Dominic Friedel), das als Auftragswerk für das Theater Bonn entstanden ist.
„Hinter Der Wind macht das Fähnchen verbirgt sich keinesfalls eine der vielen Familientragikomödien, wie sie deutschsprachige Autoren seit Jahrzehnten gern schreiben. Löhle seziert das wirtschaftliche System des Zusammenlebens, die Konjunkturabhängigkeit innerfamiliärer Beziehungen, die Ökonomie des Privaten.“ (WDR)
„Löhles Text ist vielschichtig, es macht Spaß, ihm in Entdeckerlaune zu folgen. Löhle ist ein Schicksalskomödiant, der unsere Zeit in Theatergedanken fasst.“ (Nachtkritik)
„Das Stück ist eine trockene Komödie über den alltäglichen Überlebenskampf, aufbereitet wie das Blättern in einem Fotoalbum. Die Handlung springt immer wieder ein paar Jahre, viel ist dazwischen passiert, psychologische Entwicklungen muss sich das Publikum selbst denken. Die Erzähltechnik erinnert an Löhles hinreißende Globalisierungssatire Das Ding.“ (Deutschlandradio)